Bildungsfahrt nach Pilsen

In Kooperation mit dem Kreisjugendamt Schwandorf in Person von Kreisjugendpfleger Stefan Kuhn unternahmen die Schülerinnen und Schüler der Klassen WBM 10a und WGH 11b gemeinsam mit ihren Lehrern Daniela Lottner und Günter Kohl eine eintägige Bildungsfahrt in die westböhmische Metropole Pilsen. Bei einer Stadtführung erfuhren die Auszubildenden viel Wissenswertes über die Geschichte und über Kunst und Kultur der viertgrößten Stadt der Tschechischen Republik, die im Jahr 2015 Kulturhauptstadt Europas war. Besonders beeindruckend fanden sie den Besuch der Großen Synagoge aus dem Jahr 1893, die als drittgrößte Europas und als viertgrößte der Welt gilt.

Das Berufliche Schulzentrum Oskar-von-Miller kam mit der Fahrt dem Bildungsauftrag nach, der auch an berufliche Schulen gestellt ist.

Daniela Lottner und Günter Kohl

 

Digitalisierung in der Welt der Automobilkaufleute

Am Mittwoch, 13.03.2019 besuchten Frau Jasmin Meier und Herr Patrick Schröder von CarsOnTheWeb.de (Cotw.de) die Fachklassen für Automobilkaufleute WAK11a und WAK12b.

Cotw.de ist ein innovatives und erfolgreiches Unternehmen im Bereich der B2B-Gebrauchtfahrzeugvermarktung – und dies ausschließlich online.

Sie informierten die Auszubildenden anschaulich über die Möglichkeiten und Chancen der Digitalisierung im Automobilhandel (auch “offline” im Autohaus) und gaben einen Ausblick auf den fortschreitenden Wandel der Branche und somit auch des Berufsbildes “Automobilkaufmann/-frau”.

Peter Holten, Teamleiter Automobilkaufleute

Was nun? Weiterführende Qualifizierungsmöglichkeiten für Automobilkaufleute

Auch dieses Jahr durfte der FB5s Frau Gerl, Leiterin der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kraftfahrzeuggewerbe (BFC), in Schwandorf begrüßen.

Sie stellte den 12. Klassen verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten (sowohl Vollzeit als auch berufsbegleitend) für Automobilkaufleute vor.

Besonders aufgrund der sich aktuell verändernden Beziehung zwischen Automobilherstellern und Vertragshändlern wird, so Frau Gerl, ein steigender Bedarf an qualifizierten Führungskräften im mittleren Management der Autohäuser erwartet.

Peter Holten

Eva Kappl: Mitarbeiterin des Bundestags zu Gast bei Kaufleuten für Büromanagement

Im Rahmen des Sozialkundeunterrichts besuchte Eva Kappl, eine Mitarbeiterin des Deutschen Bundestages am Dienstag, den 18.12.2018 die Klasse WBM 11a. Eva Kappl, selbst aktiv in der Landespolitik und studentische Mitarbeiterin einer Bundestagsabgeordneten in Berlin, hatte sich auf Anfrage sofort bereit erklärt, den Auszubildenden den Alltag eines Politikers im Deutschen Bundestag näher zu bringen. Der Kontakt kam über ihre Schwester zustande, die selbst Schülerin der Klasse WBM 11a ist.

Vor der Veranstaltung wurden im Unterricht beim Thema Bundestag unterschiedliche Meinungen über unsere demokratischen Vertreter diskutiert: „Hohe Diäten und sonst nichts“ oder „Mehr als ein Fulltime-Job“? Frau Kappl zeigte den Auszubildenden die vollen Terminkalender, erläuterte die Möglichkeiten der Oppositionsarbeit wie z. B. die schriftliche Anfrage und beschrieb an konkreten Beispielen wie im Bundestag öffentlichkeitswirksame Pressearbeit gemacht wird. Als Dank für den Einblick in die Tätigkeiten von Abgeordneten und deren Mitarbeiter wurde ein kleines weihnachtliches Präsent überreicht.

Manuela Herbst

Viertägige Bildungsfahrt nach Berlin

Kurz vor der Bezirks- und Landtagswahl, vom 10. bis zum 13. Oktober 2018, machten sich die Klassen WGH 11 b und WBM 12 b per Bahn auf den Weg nach Berlin. Begleitet wurden sie dabei von ihren Lehrkräften Daniela Lottner, Marco Daucher und Stefan Potschaski.

Neben Vorträgen beim Bundesnachrichtendienst und im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur standen natürlich auch die bekannten Sehenswürdigkeiten, wie beispielsweise das Brandenburger Tor, auf dem Programm. Glücklicherweise fand genau zu dieser Zeit das „Festival of lights“ statt, sodass die weltberühmten Wahrzeichen, Gebäude und Plätze der Deutschen Hauptstadt durch Lichtinszenierungen von verschiedenen Künstlern in bunten Farben leuchteten und dadurch noch schöner anzuschauen waren.

Höhepunkt der Fahrt war für die meisten der Besuch im Bundestag, bei dem die Reisenden einer Debatte zur Dieselaffäre – insbesondere einer Rede des Bundesministers für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer – beiwohnen durften. Anschließend spazierte die Gruppe entlang der Glaskuppel das Reichstagsgebäude hinauf. Bei sonnigem Wetter genossen alle die Dachterrasse und es entstand ein tolles Gruppenfoto.

Am Freitag ging die Fahrt nach Potsdam zum ehemaligen Stasi-Untersuchungsgefängnis der DDR, die heutige Gedenkstätte Lindenstraße 54/55. Beeindruckend schilderte die Reiseführung die unmenschlichen Haftbedingungen und die schrecklichen Schicksale einzelner Opfer.

Für den gesamten Aufenthalt stand eine äußerst kompetente Reisebegleitung zur Verfügung, welche die Busfahrten informativ und kurzweilig gestaltete.

Daniela Lottner

Wissen vermitteln und dadurch Vorurteile abbauen“.

Das ist die Idee, die hinter dem Projekt „Schuldialog“ des Vereins In safe hands e.V. steht. Jonas Ermes, ein früherer Profifußballer und Mitgründer war deshalb im Beruflichen Schulzentrum Oskar von Miller in Schwandorf zu Gast.

„Wir wollen Werte wie Toleranz, Respekt und Solidarität bei jungen Leuten vermitteln und damit eine Grundlage für Integrationsprozesse und ein emphatisches Miteinander aufbauen.“, so der ehemalige Torwart vom Vfl Bochum, Jonas Ermes.

Im Rahmen der Veranstaltung berichtete ein Schüler aus der 10. Jahrgangsstufe des BSZ, Mohammadi Hussein, der eine Lehre im Metallbereich begonnen hat, von seiner ganz persönlichen Fluchtgeschichte. Dass dies die Schülerinnen und Schüler nicht unbeeindruckt gelassen hat, konnte man auch an Fragen wie „Hättest du Angst, falls du wieder nach Afghanistan zurück musst?“ erkennen.

Das Projekt „Schuldialog“ ist nur ein Baustein der Arbeit des Vereins. Jonas Ermes veranstaltet gemeinsam mit seinem früheren Mannschaftskollegen Andreas Luthe, der aktuell beim FC Augsburg unter Vertrag steht, zum Beispiel auch offene Fußballtrainings für Kinder im Raum Augsburg. „Dabei spielt die Herkunft überhaupt keine Rolle, es geht uns darum, dass kulturelle Barrieren überwunden werden.“

Die Schwandorfer Automobiltage gingen in die 2. Runde

Bereits zum zweiten Mal veranstalteten unsere angehenden Automobilkaufleute das Projekt „Schwandorfer Automobiltage“.

Zu den ersten Besuchern der Veranstaltung am Vorplatz des Globus-Marktes gehörten der stellvertretende Landrat Joachim Hanisch, der Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Schwandorf, Andreas Feller, Schulleiter Oberstudiendirektor Ralf Bormann und der Geschäftsleiter des Globus-Marktes, Reiner Debernitz. Alle waren davon begeistert, dass durch die Fortführung des Projekts erneut eine Brücke zwischen Schule und Berufspraxis geschlagen werden konnte.

Bereits kurz nach der Eröffnung fanden für die Schüler die ersten „Kundengespräche“ statt. Das Repertoire an Fahrzeugen war dabei wieder bunt gemischt, so dass für fast alle Bedürfnisse etwas geboten war. Besonders freuen konnten sich aber diesmal Liebhaber von PS-Boliden. So waren ein Maserati Ghibli SQ4, oder auch ein Mercedes-AMG C63 S zu bestaunen.
Die Auszubildenden machten nicht nur während ihrer Präsentation wichtige Berufserfahrungen im Umgang mit potenziellen Kunden, sondern profitierten bereits im Vorfeld der eigentlichen Veranstaltung: „Insbesondere durch die komplett eigenverantwortliche Organisation der Veranstaltung habe ich viel gelernt“, so Johannes Schell (WAK 12 a) vom Autohaus Bücherl.

StR Johannes Frisch

 

Abschlussfahrt 2018 nach Skandinavien

Da die Ausbildung bald vorbei ist, begaben sich 35 SchülerInnen aus dem Wirtschaftsbereich des BSZ Schwandorf mit ihren Lehrkräften Frau Lottner und Herrn Potschaski auf den Weg nach Kiel.
Mit dem Busunternehmen Vogl fuhren die Reisenden freitagnachts in neun Stunden zum Kieler Hafen, wo die AIDAluna bereits wartete.
Die Kabinen auf dem Schiff waren zwar klein und ohne Fenster, dennoch sehr sauber und schön eingerichtet. Um 18:00 Uhr versammelten sich alle 2 500 Gäste auf dem Deck, um zu beobachten wie das Schiff ausläuft. Währenddessen hörte man das Lied „Sail away“ von Enya. Anschließend folgte für alle Passagiere eine Notfallübung.
Die siebentägige Reise beinhaltete zwei Seetage, währenddessen das umfangreiche Angebot von AIDA genutzt werden konnte. Neben diversen Sportangeboten (Fitnessstudio, Volleyball) gab es auch einen Spa-Bereich, ein Kino, sowie Vorträge zu der jeweiligen Stadt, die am nächsten Tag angesteuert wurde. Abends unterhielten die AIDA Stars das Publikum mit ihren einzigartigen Stimmen und toller Choreographie zu ABBA oder Queen.
Das Schiff fuhr zunächst nach Norwegen, zu den Städten Bergen und Oslo, danach legte es in Göteborg (Schweden) an und zuletzt ging es noch nach Kopenhagen (Dänemark). In jeder Stadt führten einige SchülerInnen (nach intensiver Vorbereitung) die Reisenden zu den Sehenswürdigkeiten und berichteten sowohl über geschichtliche als auch aktuelle Geschehnisse.
Trotz durchschnittlich mehr als 250 Regentage pro Jahr in Bergen, schien die Sonne, als die Gruppe mit der berühmten Floibahn auf einen der sieben Hügeln fuhr. In Oslo, der Hauptstadt Norwegens, besichtigten die SchülerInnen unter anderem den bekannten Vigelandpark mit seinen rund 200 Skulpturen, welche den Kreislauf des menschlichen Lebens darstellen. Das Universeum war das Highlight in Göteborg, ein  naturkundliches Experimentier- und Erlebnismuseum mit Regenwald, Weltraum und Fischen zum Streicheln. In Kopenhagen kam man natürlich nicht umhin, das Wahrzeichen der Stadt, die kleine Meerjungfrau, zu sehen. Doch auch das Schloss Amalienborg mit den Wachmännern in ihrer roten Uniform war interessant anzuschauen.
Für die Heimfahrt, die ebenfalls problemlos verlief, stellte AIDA jedem Schüler und jeder Schülerin ein Lunchpaket kostenlos zur Verfügung.
Insgesamt war es eine äußerst gelungene Abschlussfahrt, die jedem Reisenden sehr lange in Erinnerung bleiben wird. Drei Länder und vier Städte in sieben Tagen, leckeres Essen, viel Kultur und manche hatten sogar das Glück, eines Abends Wale in freier Natur betrachten zu können.
Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.“, hat Augustinus Aurelius bereits vor über 1600 Jahren gesagt. Toll, dass die Schulleitung des BSZ Schwandorf es ermöglicht hat, die Erfahrungen der SchülerInnen um einige Seiten zu erweitern.

Daniela Lottner und Stefan Potschaski

   Informationsgespräch an Münchner Berufsschule zum Thema “Schüleraustausch mit Israel”

Vor dem Hintergrund des Beginns eines regelmäßigen Schüleraustausches zwischen Schülern der Wirtschaftsabteilung der Berufsschule Schwandorf mit einer Schule im Norden von Israel, besuchten am vergangenen Dienstag die Kollegen Werner Nagler, Daniela Lottner und Stefan Potschaski die Städtische Berufsschule für das Hotel-, Gaststätten- und Braugewerbe in München. Ziel der freundlichen Einladung war es, sich über den, an der Münchner Berufsschule seit 1994 regelmäßig stattfindenden Israel-Schüleraustausch, zu informieren. Der Austausch findet in enger Abstimmung mit dem Bayerischen Jugendring (BJR) statt. Besonders herzlich war der Empfang der beiden engagierten Kollegen Günter Weber und Andrea John, die uns im Anschluss an den Erfahrungsaustausch intensiv das Schulgebäude sowie die dort ansässigen Berufsgruppen vorstellten. Die Eindrücke reichten dabei vom professionellen Filetieren eines Steinbutts, der perfekten Präsentation einer Wurstplatte oder der Führung durch die schuleigene Brauerei.

 

 Die oben gezeigten Kunstwerke sind komplett aus Schokolade!!!

Gesunde Schule – Fit fürs Leben

Der Musikkabarettist und Entertainer Nepo Fitz hat im Beruflichen Schulzentrum in Schwandorf „die Sau rausgelassen“.

Schwandorf. Selbst der bühnenerfahrene Entertainer Nepo Fitz hat Mühe, gegen „die Begeisterung der Schüler“ anzusingen, die bereits auf den „Couching-Modus“ umgestellt haben. Weil der Sohn der Kabarettistin Lisa Fitz und des Rockmusikers Ali Khan aber „die Sau raus lässt“, weckt er das Interesse der Zuhörer.

Nepo Fitz gastierte schon zum zweiten Mal am Beruflichen Schulzentrum. Diesmal mit seinem neuen Programm „Saumensch – bist du gut oder böse?“ Sein T-Shirt zierte ein „Schwein mit Hackebeil“, das seine eigene Spezies schlachtet. So wird auch der Mensch zum Kannibalen, wenn er „Frankfurter“ und „Wiener“ oder gar „den vertrockneten Leib Christi“ verspeist. Nepo Fitz outet sich als „Vegetarier“, der allenfalls Fleisch „von Bio-Schweinen isst, die vorher Blumen gepflückt haben“.

Der Entertainer springt von einem Thema zum anderen, wechselt die Stimmlagen vom Kind zum Mann und zur Frau, hält im Stakkato Zwiegespräche und mimt den bayerischen „Grantler“, den er als eine Mischung aus Hass und Wut beschreibt. Der Auftritt des 36-jährigen Musikkabarettisten bildete den Abschluss des Projekttages „Gesunde Schule – Fit fürs Leben“, den der Ausbildungszweig Wirtschaft veranstaltete. 130 Schüler waren am Vormittag eingebunden in Workshops mit Schwerpunkt Rückenschulung und Yoga. Die Döpfer-Schulen, die Barmer-Ersatzkasse und das Studio „Dein Yogazimmer“ unterstützten die Initiative.
(Pressebericht der MZ, xih)


Lehrer Stefan Potschaski (r.) bedankte sich bei Entertainer Nepo Fitz mit einem Geschenk. Foto: xih

 

Unfall auf dem Arbeitsweg – wer zahlt?

Am Freitag den 20.10.2017 war der Praxisexperte der AOK, Herr Alwin Heim, zu Gast bei den Klassen WAK 10b und WGH 11a. Anhand zahlreicher Beispiele aus der Praxis verdeutlichte er den SchülerInnen in einem 90-minütigen, interaktiv gestalteten Unterricht den Aufbau und die Hintergründe unseres Sozialversicherungssystems. Zudem wurden die SchülerInnen mit aktuellen Informationen bzgl. Statistiken, Zahlen und Prozentsätzen „versorgt“.

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